Branche Erdbohrung Geothermie Erdwärme Ruhr Sauerland Oberberg Siegerland Hessen
Firma Herbert Spiekermann Bohrtechnik und Spezialtiefbau GmbH
Straße Winkhausen 80
Ort 57392 Schmallenberg
Telefon 0 29 75 - 80 92 40
Fax 0 29 75 - 80 92 24
E-Mail info@spiekermann-bohrtechnik.de
Homepage www.spiekermann-horizontalbohrungen.de

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Erdwärmebohrung und Erdwärmesonde Sauerland Siegerland
In die Bohrungen, deren Tiefe sowohl von den geologischen Verhältnissen als auch vom Wärmebedarf des zu beheizenden Objekts abhängt, werden U-förmige Doppel-Sonden eingebracht. Diese Erdsonden sind durch eine eingepresste Suspension fest mit dem umgebenden Erdreich verbunden. Durch die Sonden wird “Sole” gepumpt. Dabei handelt es sich um Wasser, das mit einem umweltverträglichen Frostschutzmittel angereichert ist. Die aus dem Heizsystem kommende Sole ist kälter als die Rohrwandung bzw. als das die Sonde umgebende Erdreich, sodass diese beim Herunterpumpen und Aufsteigen dem Erdreich Wärme entzieht. Mit einer Temperatur von 7-8°C erreicht die Sole wieder die Oberfläche und gibt diese Temperatur an die Wärmepumpe ab.

Spezialist für Erdwärmesondenbau
Die Erdwärmesonde (EWS) besteht aus zwei doppelten Rohrleitungen (Doppelsonde). Die Umlenkung erfolgt entweder am unteren Ende (Sondenfuß) durch ein eingeschweißtes U-Stück, das durch eine Schrumpf-kappe mechanisch geschützt wird oder in einem massiven Sondenfuß, in dem die U-förmige Umlenkung eingefräst ist.

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In der Mitte der Rohrbündel ist ein Injektionsrohr angebracht, durch das nach dem Einbringen der Sonde eine Bentonit/Zement-Injektion gepresst wird („klassische Sonde“). Beim neueren Sondentyp wird ohne das Injektionsrohr gearbeitet. Die Injektion erfolgt über ein unten offenes Stahl-Gestänge, das nach der Verpressung wieder entfernt wird. In beiden Fällen füllt die Bentonit/Zement-Injektion das Bohrloch von unten nach oben und schließt dabei alle Ritzen und Hohlräume zwischen den Sondenrohren. Diese Maßnahme gewährleistet eine vollständige Verbindung der EWS mit dem umgebenden Erdreich, dichtet evtl. vorhandene wasserführende Schichten gegeneinander ab und schützt die Sonde.

Anschließende Dichtheitsprüfung und Druckprüfung der Erdsonden
Jede Sonde wird von uns auf der Baustelle vor und unmittelbar nach dem Einbau durch eine Druckprobe auf Dichtheit überprüft. Dabei wird sie mit dem 5 bis 10fachen des späteren Betriebsdrucks belastet. Diesem Test werden auch solche Sonden unterzogen, die schon vom Hersteller mit einem entsprechenden Testat versehen sind. Da an einer einmal ins Erdreich eingebrachten Erdwärmesonde keine späteren Nachbesserungen mehr möglich sind, muss die Einbindung ins Erdreich besonders zuverlässig erfolgen. Die Druckprüfungen, die Verpressung mit einer gut wärmeleitenden Suspension und die notwendigen Abdichtungen zwischen evtl. vorhandenen Grundwasserschichten sind Voraussetzungen für eine dauerhafte Funktion des Erdwärmesystems.

Energie sparen mit einer Erdwärmeanlage und der Erdwärmeheizung
Die Energie­träger Gas und Öl und damit auch die darauf lastende Mine­ralölsteuer, Ökosteuer und Mehrwert­steuer werden immer kostspie­liger. Als Endverbraucher müssten sie dies alles mit bereits versteuertem Geld bis an Ihr Lebens­ende zahlen!


Erdwärme: die kostenlose und erneuerbare Energie
Nutzen Sie die Energie aus eigenem Grund und Boden. Eine Kreisfläche von der Grösse einer Untertasse reicht aus um Jahr für Jahr 17.000.000 Wattstunden Heizenergie zu produzieren. Das entspricht einer Komfortheizung für 200 m2 Wohnfläche plus Warmwasser für 4 Personen. Möglich macht das die thermische Erdankoppelung mit der zugehörigen Technik und einer passenden Erdwärmepumpe.



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Geothermie und Wärmepumpen-Technologie
Die Temperatur der Erde in einer Tiefe von 10 - 20 Metern beträgt in Mitteleuropa im Mittel etwa 13° C. In den darüberliegenden Schichten wird die Erdtemperatur von der Witterung beeinflusst. Auf jeden Quadratmeter Erdoberfläche wirken jähr-lich ca. 1100 kWh Sonnenenergie ein. In tieferen Erdschichten überwiegen geothermische Einflüsse, sodass sich die Erdmasse alle 33 m Tiefe um etwa 1° C erwärmt. Die Grundidee besteht darin, Heizwärme aus dem Untergrund zu gewinnen (Geothermie) und über geeignete Systeme im Gebäude für die Nutzung bereitzustellen. In umgekehrter Weise lässt sich dieses Prinzip auch zur Kühlung verwenden, indem überschüssige Wärme an den Untergrund abgegeben wird. Auf diese Weise ist bei entsprechend geeignetem Untergrund eine saisonale Speicherung von Kühl- und Heizenergie möglich.

Wärmepumpen-Sondertarif hilft beim Energie-Sparen
Der Aufwand für Heizung und Warmwasser reduziert sich mit unserer Lösung auf den Bezug von etwa 4000 kWh im Jahr - zu zahlen nach dem günstigen Wärmepumpen-Sondertarif. Die angenehme Natur­kühlung im Sommer gibt es dabei fast zum Nulltarif. Wartung, wie etwa Kaminfegen, entfällt. Fazit: Sie haben in jeder Hinsicht die denkbar günstigste Heizung. Und: Der Spareffekt steigt wenn die Energiekosten steigen. Freude bereitet auch Ihr gutes Umweltgewissen, denn Ihre Heizung schont Umwelt und Ressourcen wie keine andere. Unsere ausgeführten Arbeiten werden durch Forschung und Entwicklung begleitet. Neuste Erkenntnisse fließen ständig in die laufenden Tätigkeiten mit ein.

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Die Auslegung der Wärme­­q­uellenanlage hat einen erheblichen Einfluß auf die Leistungs­fähigkeit erdgekoppelter Wärmepumpen. Falsch ausgelegte Anlagen sind nicht nur unwirt­schaftlich durch hohe Betriebs­kosten, sondern können auch zu erheblichen Schäden an Bau­werken und Umwelt führen. Vertrauen Sie deshalb auf unsere langjährige, professionelle Erfahrung im Bereich Erdwärme und Bohrtechnik.

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